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Tag Archives: viralität

Warum Facebook eine unzuverlässige Besucherquelle ist

Das Facebook eine gute Besucherquelle sein kann und oft auch ist, steht außer Frage. Jedoch habe ich in den letzten Wochen mit dieser Besucherquelle meine eigene Erfahrungen machen dürfen, denn von jetzt auf gleich war es vorbei mit dem Besucherstrom.

Zu den Hintergründen

Im Oktober letzten Jahres habe ich gemeinsam mit meinem Vater ein Jobportal gelauncht, dass über echte regionale Nebenjob-Angebote informiert. Gerade über den regionalen Bezug konnte sich die Webseite sehr gut per Facebook verbreiten und so konnten wir sehr schnell relativ viele Besucher und Nutzer für unsere Idee gewinnen.

Mit dem Besucherstrom war allerdings von jetzt auf gleich Schluss, denn die URL wurde bei Facebook als Spam gemeldet. Auf Grund des durchweg positiven Feedbacks, das wir von unseren Usern erfahren haben, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ein findiger Konkurrent ein paar Facebook-Nutzer zusammengetrommelt hat, die unser Portal als Spam an Facebook gemeldet. Sicherlich, es ist eine Vermutung, aber eine Vermutung, die durchaus Sinn macht.

Besuchereinbruch

Wir sind Spam und jetzt?

Nach ein wenig Recherche habe ich schnell festgestellt, dass dieses Problem kein Einzelfall ist. In diversen Foren und auch bei Facebook wird stark darüber diskutiert, was man denn jetzt tun kann.

 Oft liest man, dass man einfach die URLs per Bit.ly etc. shorten soll und Facebooks Spam-Filter dann nicht mehr erkennt, dass es sich um die „Spam-URL“ handelt. Anscheinend hat es tatsächlich mal eine zeitlang funktioniert, aber es hätte mich schon schwer gewundert, wenn das eine langfristige Lösung gewesen wäre.

Andere geben den Tipp, dass man einfach mit dem gesamten Projekt auf eine neue Domain umziehen soll – sicherlich eine Lösung die funktioniert, aber im Endeffekt ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch bei dieser neuen URL der Spamfilter anschlägt.

„Liebe Fans, bitte den Spamfilter ignorieren!“

Na klar, wenn ein paar Nutzer es schaffen eine URL auf die Facebook-Black-List zu setzen, müssen es auch ein paar schaffen sie da wieder rauszuholen. Aber was ist, wenn man eben noch keine „Brand“ ist, kein bekanntes Portal, sondern eben neu auf dem Markt ist und viele Facebook-Nutzer zum ersten Mal auf den Link zum Webprojekt klicken.

 Es ist schier unmöglich auf diese Art und Weise den Spam-Bereich wieder zu verlassen.

 Als treuer Kunde der Facebook-Ads haben wir auch probiert Kontakt mit dem Support aufzunehmen – ohne Erfolg.

Warnung

Wer kann helfen?

 Meine Frage an euch: Wer hat schon ähnliche Probleme gehabt und weiß wie man damit umgeht bzw. wer hat einen guten Tipp, wie man die Spam-Markierung wieder los wird.

 Was ist eure Meinung dazu – sollte Facebook hier mehr Kommunikation mit den Webmastern von betroffenen Webseiten betreiben, gerade wenn sie Kunde sind und diese URL bewerben?

Alle TLD’s auf einer Weltkarte

Gerade drüben bei t3n gelesen – checkdomain.de bietet ab sofort eine Weltkarte an, auf der alle Domainendungen verzeichnet sind. Geliefert wird die Weltkarte als großes XL-Poster (114 x 70cm). Was mir besonders gut gefällt – checkdomain.de spendet für jeden Kauf 10,- EUR an die Deutsche Kinderkrebsstiftung.

In meinem Büro würde sich das Poster sicherlich richtig gut machen – deshalb hoffe ich mal darauf, dass ich noch ein Poster geschenkt bekomme. Denn…. :-) Wenn ihr über die Domain-Weltkarte auf eurem Blog schreibt, kann es sein, dass ihr eine von 500 kostenlosen Domainkarten erhaltet.

Aber… Ich bin ganz ehrlich – wenn ich keine bekommen, dann werde ich mir eine bestellen, denn 27 EUR (inkl. Versand) ist wirklich nicht zuviel verlangt….

Soviel ist ein 9GAG-Post wert…

Endlich habe ich es geschafft meine erste Infografik zu basteln :) Vielen Dank an das Team von infogr.am, mit deren Onlinetool ich diese Infografik erstellt habe.

In meiner Infografik zeige ich, wie viel Geld 9GAG mit einem Post, der es auf die Startseite schafft, ca. verdient! Freue mich auf eure Kommentare!

Texte selber schreiben, oder doch lieber schreiben lassen?

Derzeit bin ich beim Aufbau verschiedener Webseiten. Vor allem Blogs. Blogs leben einfach davon, dass man sie regelmäßig und stetig mit neuen Inhalten füttert. In Zeiten von Textbroker & Co ist die Versuchung groß faul zu werden. Texte schreiben zu lassen ist einfach zu billig. Und hier verwende ich mit Absicht den Begriff “billig”, denn günstig ist es nicht. Wenn man wirklich Besucher auf seiner Webseite haben möchte und sich mit dem Thema, mit dem sich die Webseite oder der Blog beschäftigt, nicht auskennt, hat man meiner Meinung nach wenig Chancen.

Auch ich fasse mich da an die eigene Nase und musste feststellen, dass ich etwas faul geworden bin. Also habe ich einfach folgendes gemacht. Ich habe ca. eine halbe Stunde bei eBay verbracht und mir gebrauchte Sachbücher über mein Thema besorgt. Für fünf Bücher habe ich mit Versandkosten gerade mal 13 Euro bezahlt. Zwar sind die Bücher sicherlich nicht topaktuell, aber sie liefern mir das Wissen, welches ich brauche um selbst eigene Texte zum Thema verfassen zu können.

Ein weiterer Vorteil dabei ist, dass ich mich wirklich mit dem Thema auseinandersetze und beim Lesen und Schreiben auf Ideen komme, wie man bestimmte Projekte einfach und mit wenig Arbeit erfolgreich erweitern kann, so dass ich meinen Besuchern einen Mehrwert biete.

Auch von der Kostenseiten gesehen, komme ich günstiger weg. Denn für 13 EUR hätte ich bei meinem Haus-Text-Händler gerade mal 3-4 qualitativ mittelwertige Artikel bekommen. Aus meinen fünf Büchern zum Thema kann ich sicherlich auf lange Sicht gesehen mehr als 100 Texte generieren. Wichtig: Ich rede hier nicht vom Abschreiben, sondern vom Verstehen und Wiedergeben in der eigenen Sprache und im eigenen Verständnis.

Wie handhabt ihr das mit euren Texten?

YouTube – Monetarisierung von eigenen Videos

Nachdem ich bereits des öfteren bei Martin Mißfeldt über das Monetarisieren von YouTube-Videos gelesen habe, wollte ich mich irgendwann einmal demnächst damit beschäftigen.

Ich habe gelesen, dass man, bevor man für das “Geld verdienen mit YouTube” freigeschalten wird, mindestens ein Video braucht, dass eine gewisse Anzahl an Views hat. Nun hat zufällig ein Video, dass ich im Januar 2007 aus Spaß hochgeladen habe, die Grenze von 8.000 Views überschritten und ich bekam eine Email von YouTube, dass ich mich für das Monetarisieren meiner Videos nun freischalten lassen kann.

Das habe ich getan, und nun auch noch, wie von Martin empfohlen, das ganze mit meinem Adsense-Account verknüpft. Nun werde ich mich in den nächsten Tagen mal damit beschäftigen, mit welchen nützlichen Videos ich Zuschauer gewinnen kann.

Ich werde über meine Erfolge und/oder Misserfolge ;) hier berichten…

Ich empfehle wirklich jedem, der sich für das Thema interessiert, den Blog von Martin Mißfeldt zu lesen und bedanke mich hiermit mal für seine wirklich lesenswerten und informativen Artikel!

Responsive Online-Präsentationen mit Reveal.js

Meiner Meinung nach ist eigentlich nur noch eine Frage der Zeit, bis Programme wie PowerPoint, die zur Erstellung von Präsentationen dienen, wirklich ausgedient haben. Immer interessanter wird es, wie man Präsentationen schneller und einfacher erstellen und vor allem überall präsentieren kann.

Das JavaScript Framework Reveal.js dient hier als absolut moderne Alternative. Die erstellten Präsentationen sind ganz einfach von jedem aktuellen Internetbrowser aufrufbar und präsentierbar. Es bietet vor allem Vorteile für Benutzer, die Ihre Präsentationen auch mit Smartphone oder Tablet-Computer präsentieren möchten. Denn bisher hatten diese den Nachteil, dass sie sich eine entsprechende App eines Drittanbieters zulegen mussten um die Dateien überhaupt aufrufen zu können.

So kann das Framework genutzt werden

Wer gerne selbst Hand anlegt, der kann sich das JavaScript Framework ganz einfach bei GitHub herunterladen (siehe weiterführende Links) und mit einigen HTML5-Kenntnisses schon loslegen. Auf der Download-Seite wird sehr gut beschrieben, wie eine Präsentation erstellt werden kann.

Reveal bietet einige Konfigurationsmöglichkeiten wie zum Beispiel die Funktion “Loop”, mit der die Präsentation am Ende automatisch wieder von vorn beginnt, sowie die Funktion autoSlide, mit der einfach die Millisekunden festgelegt werden können, wann die Präsentation weiterblättern soll.

Die Entwickler haben allerdings auch einen einfach gestalteten Online-Editor für seine Nutzer bereitgestellt. Unter der Domain rvl.io kann man sich ganz einfach per OpenID oder Google-Konto anmelden und schon geht es los. Die Präsentationen werden hier als “Decks” bezeichnet und können über einen WYSIWYG-Editor gestaltet werden.

Ein Test lohnt sich

Wer auf wirklich einfach gestaltete Präsentationen steht (wer braucht schon noch Sternchen beim Übergang ;-) ) der sollte Reveal.js wirklich eine Chance geben.

Facebook Fanpage oder Webseite – was kommt zuerst?

Im Juni letzten Jahres hab ich mich gefragt: “Warum muss es denn eigentlich immer gleich eine Webseite sein…?” Mir ist aufgefallen, dass man sehr viel Zeit damit verbringt neue Webseiten zu erstellen ohne überhaupt zu wissen, wie man seine Zielgruppe erreichen möchte und ob es überhaupt eine Zielgruppe mit entsprechendem Interesse gibt. Reicht nicht auch erstmal eine Facebook Fanpage um herauszufinden, ob es diese Zielgruppe überhaupt gibt? Eine Fanpage ist, wenn man es nicht gerade das erste Mal macht, schnell erstellt. Man verbringt vielleicht ein bisschen Zeit damit ein ansprechendes Cover-Bild zu finden und dann kann es eigentlich schon losgehen.

Ich erstellte also eine Fanpage und postete regelmäßig Bilder und Videos, die ich im Internet zu diesem Thema gefunden habe. Mittlerweile verzeichnet die Seite 570 Fans. Das hört sich auf den ersten Blick nicht viel an. Allerdings hat die Fanpage durchschnittlich mehr als  5.500 Leser pro Woche ! Beim Aufbau der Fanpage habe ich selbstverständlich auf das Kaufen von Fans verzichtet.

Facebook räumt auf und entfernt (gekaufte) Fans – Quelle: Allfacebook.de

Wenn ich also nun mit einer entsprechenden Webseite bzw. Weblog starte, habe ich ein ordentliches “Startkapital”, auf das ich zurückgreifen kann. Außerdem habe ich gegenüber den Fans bereits “trust” aufgebaut, was mir eine durchschnittliche Viralität von ca. 10% bei allen meiner Posts auf der Fanpage beschert.

Trotzdem noch keine Webseite

Nun bin allerdings an einem Punkt an dem ich mich frage: “Warum brauche ich eigentlich eine Webseite?”. Alles, was ich den Fans / Mitglieder / Besuchern (wie man sie auch immer nennen mag) präsentieren möchte, kann ich über Facebook-Tabs lösen.

Ich denke wer sich, bevor er eine Domain sichert und anfängt eine Webseite zu erstellen, ein paar Gedanken macht, kann hier viel Zeit und auch etwas Geld sparen.

Was haltet ihr davon?